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Vorgestellt
Zalaegerszeg liegt am Rande des Zalaer
Hügellandes in der Mitte zwischen dem westlichen Ufer des Balaton und
der nur 35 km entfernten österreichischen Grenze. Die Gebietsfläche der
Stadt beträgt 100 km2. Die Einwohnerzahl beziffert sich auf ca. 62000
Menschen. Die Stadt liegt wie eine Insel mitten in der Natur, umgeben
von Wäldern und viel Grünflächen. Die Stadt ist seit 1990 Hauptstadt des
Komitats Zala. Vor vier Jahren feierte sie ihr 750. Jubiläum seit der
ersten urkundlichen Erwähnung. Bedingt durch die günstige geografische,
grenznahe Lage haben sich in der Stadt etliche mittelständische
Industriebetriebe angesiedelt, die den Bürgern von Zalaegerszeg eine
sichere Existenzgrundlage bieten. Seit einigen Jahren bemühen sich die
Stadtväter mit Ausbau von Messeveranstaltungen, einem ständig wachsenden
Freizeit- und Kulturangebot um einheimische und ausländische Besucher,
sowie die intensive Belebung des Fremdenverkehrs. Ein Besuch in
Zalaegerszeg vermittelt Ihnen das Flair des typisch ungarischen
Bezirksstadtlebens abseits vom Massentourismus des Balatons.
Geschichte
Der Name der Stadt wurde 1247 erstmals
schriftlich als „Egercug“ erwähnt. Im Jahre 1588 spricht die Chronik
bereits von „Egerszegh“. Das bedeutet: Erlen umsäumter Winkel. Das der
Stadt vorgestellte „Zala“ verweißt auf die Lage am gleichnamigen Fluß.
Bereits im 14. Jh. wurden in der Stadt die ersten Komitatsversammlungen
abgehalten. Mitte des 16. Jh. wurde eine Holzburg zum Schutz gegen die
Türken errichtet, in dem sich später die Befehlszentrale der
westungarischen Grenzburgen befand. 1732 wurde zur Abhaltung von
Komitatsversammlungen und zur Unterbringung der Ämter ein Komitatshaus
gebaut (heute das Komitatsgericht), was Zalaeger-szeg an Bedeutung
wachsen ließ und bereits den ersten Stadtcharakter prägte. Die Berufung
zum Komitatssitz begünstigte dann die Entwicklung von Handwerk,
Gastronomie und Wohnungsbau, was ein rasches Wachstum der Stadt
bewirkte. Trotz des Ranges im öffentlichen Leben der Nation kam im 19.
Jahrhundert die Weiterentwicklung nur schwer in Gange, was vor allem dem
damals fehlenden Bahnanschluß zuzuschreiben ist. Anfang des 20.
Jahrhunderts brachten der Bau eines Bahnanschlußes und der Ausbau von
Strom und Telefonnetz, sowie die 1937 erste entdeckte Ölquelle der
Region neuen Aufschwung. In den fünfziger und sechziger Jahren siedelten
sich zahlreiche Industriebetriebe an. Die 1971 gegründete Hochschule für
Finanzwesen spielt für Ungarn eine bedeutende Rolle. 1990 gründete die
Pécser Hauptschule eine medizinische Fakultät in der Stadt Zalaegerszeg. Heute ist Zalaegerszeg administratives
Zentrum des Komitats Zala und entwickelt sich rasant zu einem
bedeutenden Einkaufs- und Messezentrum.
Kultur
Die Stadt bietet ein lebendiges kulturelles
Leben. Außer dem Angebot an interessant gestalteten Museen stellen
Künstler und Kunsthandwerker ihre Werke im Haus des Handwerks am
nahegelegenen Gébártisee da. Auch traditionelle Volkskunst und Folklore
werden hier gepflegt. Theater und Musikveranstaltungen erwarten ihre
Gäste neben dem Theater Sándor Hevesi im Sommertheater Alsóerdõ.
Für Konzerte und Ausstellungen bildet das
zum städtischen Konzert und Ausstellungssaal umgebaute Gebäude der
einstigen Synagoge den kulturellen Mittelpunkt der Stadt.
Für Liebhaber von Orgelkonzerten: die
Synagoge ist mit einer hervorragenden Orgel ausgestattet und bietet
durch die Konstruktion des Gebäudes eine erstklassige Akustik. Aktuelle
Konzerttermine erhalten Sie beim City Tourinfo Büro.
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