In Zalaszentgrót entsteht ein Touristenparadies

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Neben dem Thermalbad soll ein Campingplatz, ein Feriendorf und ein Vier-Sterne-Hotel erbaut werden

Im Rahmen einer Investition von zweieinhalb Milliarden Forint wird das Zalaszentgróter Thermalbad ausgebaut, so dass die bisher mit Verlust betriebene Anlage sich in Zukunft rentieren wird.
Vor einigen Tagen verkaufte die Selbstverwaltung von Zalaszentgrót für rund achtzig Millionen Forint das im Eigentum der Stadt befindliche Gelände neben dem Thermalbad sowie das Betreiberrecht an der überdachen Anlage - erfuhren wir von József Császár, dem Bürgermeister der Zalaer Stadt.
Für den im Mai vergangenen Jahres in Zalaszentgrót übergebenen Badekomplex, dessen weiteren Ausbau und Betreibung die Selbstverwaltung jetzt in private Hände übergab, wurde als Investition auf der grünen Wiese in den letzten Jahren fast eine Milliarde aufgewendet. Laut Plänen werden in den nächsten Jahren neben dem Thermalbad ein Campingplatz, ein Feriendorf und auch ein Vier-Sterne-Hotel erbaut.József Császár entgegnete auf unsere Frage, das mit dem Unternehmen, das die Ausschreibung gewann, der Infor ´92 Kft., ein Vertrag über die Betreibung abgeschlossen wurde, in dessen Sinne die Selbstverwaltung in den kommenden drei Jahren - kontinuierlich abnehmend - die Betreibung des Bades unterstützt, ab 2007 muss die Stadt kein Geld mehr für den Komplex aufwenden, kann aber trotzdem auf einen festgelegten Prozentanteil der Einnahmen Anspruch erheben.
Árpád Kis-Jakab, der Geschäftsführer der Infor ´92 Kft. mit Sitz in Szeged, sagte unserem Korrespondenten, dass man ursprünglich nur an den Bau eines Feriendorfes gedacht habe, aber man am Ende der neun Monate dauernden Verhandlungen auch das Angebot der Selbstverwaltung von Zalaszentgrót das sich auf die Betreibung des Thermalbades beziehende Angebot angenommen habe. Im vergangenen Jahr besuchten das Bad fast einhunderttausend Badegäste, das nach Schätzungen in den nächsten zwei, drei Jahren auch nur mit Verlust zu betreiben ist, denn erst jährlich 150.000 Gäste würden das Bad aus den roten Zahlen bringen. Der Leiter des Unternehmens sieht in der Steigerung der Zahl niveauvoller Unterkünfte die wichtigste Bedingung für die Erhöhung der Gästezahl, wobei der Bau des geplanten Feriendorfs und des Hotels eine entscheidende Rolle spielen. Laut Plan kann innerhalb von zwei Jahren in der Nachbarschaft des Thermalbades das sogenannte Skansendorf, dessen Gebäude von außen der Dorfarchitektur Westtransdanubiens ähneln, die innen die Gäste jedoch mit der modernsten Ausstattung erwarten, fertiggestellt werden. Gleichzeitig mit dem Feriendorf wird auf dem Platz vor dem Bad auch ein zentrales Gebäude errichtet, wo auf 2000 Quadratmetern Grundfläche Geschäfte, Restaurants, verschiedene Dienstleister und Volkskünstler den Touristen ergänzende Dienstleistungen bieten.
Nach unseren Informationen beabsichtigt die für die Investition gegründete Termálvölgy Kft. das Feriendorf für eine Milliarde Forint zu bauen, wozu das Unternehmen über die eigenen Mittel hinaus auch Bankkredite und Förderungsgelder in Anspruch nehmen möchte. Für den Bau des geplanten Luxushotels interessieren sich auch ausländische Investoren. Zum Ausbau gehört auch die Erweiterung des Thermalbades: Das gegenwärtig über fünf Becken im Freien und drei Becken in der Halle verfügende Bad mit einer Wasserfläche von 1500 Quadratmetern wird – für rund fünfhundert Millionen Forint - um weitere eintausend Quadratmeter vergrößert, wofür die Termálvölgy Kft. gemeinsam mit der Selbstverwaltung von Zalaszentgrót versucht, Fördermittel zu erlangen.

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